Nach dem gleichnamigen Film von Hans Weingartner
„Die fetten Jahre sind vorbei”. Mit diesem provokativen Spruch beschriften die drei Freunde Jan, Peter und Jule die Wohnzimmerwände reicher Bürger, in deren Wohnungen sie aus Protest gegen den Kapitalismus einsteigen. Nicht die eigene Bereicherung ist ihr Anliegen, sondern die Läuterung der Gesellschaft! Dieses hehre Ziel wird allerdings von der Realität gestört: Bei
einem weiteren Einbruch kommt der Eigentümer überraschend früh nach Hause. Was tun? Zumal es auch noch genau Herr Hardenberg ist, derjenige Millionär, der Jule in einem Gerichtsprozess nach einem Verkehrsunfall eine irrsinnig hohe Entschädigung abverlangt. Kurzerhand wird Hardenberg als Inbegriff der Feindesklasse entführt und auf eine abgelegene Almhütte verschleppt. Doch ein Kapitalverbrechen wollte niemand begehen. Was macht man nun also mit dem Kerl? Man diskutiert. Hardenberg hat Verständnis für die Drei, war er doch eigentlich selbst mal so drauf, als er jung war …
Ehrliche Einsicht oder abgekartetes Spiel? Darüber sind sich die drei Freunde nicht sicher und riskieren am Ende die Wende zum Guten. Aber ob es deswegen auch gut ausgeht?
Mit einer gelungenen Mischung aus Filmelementen und eigenem Erzählstil bringen Regisseur Max Claessen und sein Team den Filmhit auf die Bühne. Ein Gastspiel der Hamburger Kammerspiele.
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